Die höchste Provisionsbeteiligung für selbstständige Immobilienmakler in Österreich bietet derzeit das Community-Modell von UNIO (CIRCLE): 85 Prozent der Provision ab dem ersten Deal, 100 Prozent ab 150.000 Euro Jahresumsatz, bei einem fixen Software-Beitrag statt Split (Arbeitsstand). Klassische Maklerbüros zahlen verbreitet Splits um die 50 Prozent.
Eine Frage, zwei Bedeutungen
Wer nach der höchsten Provision sucht, meint eines von zwei Dingen:
- Als Makler:in: Bei welchem Unternehmen oder Modell behalte ich am meisten von meiner erarbeiteten Provision? Das ist die Frage dieses Artikels.
- Als Eigentümer:in oder Käufer:in: Wie viel darf ein Makler maximal verlangen? Diese gesetzliche Höchstprovision behandeln wir im Beitrag Maklerprovision in Österreich, die Kurzfassung steht weiter unten.
Der Vergleich: Was Makler:innen behalten
Die Bandbreite am Markt ist groß. Im klassischen Büro arbeitest du unter fremder Marke und gibst verbreitet rund die Hälfte ab. Maklerpools lassen dir hohe Splits, verlangen dafür Fixgebühren und lassen dich bei Marke, Dealflow und Software weitgehend allein. Das Community-Modell kombiniert Selbstständigkeit mit geteilter Infrastruktur.
CIRCLE: fixer Software-Beitrag statt Split (Arbeitsstand). Den vollständigen Modellvergleich findest du unter Provisionsmodelle im Vergleich.
Wie sind 100 Prozent Provision möglich?
Ein Unternehmen, das vom Split lebt, kann dir logischerweise nie die volle Provision lassen. Der CIRCLE dreht die Finanzierung um: Ein fixer Software-Beitrag trägt Plattform, Backoffice und Infrastruktur. Deine Provision gehört dir, ab dem ersten Deal zu 85 Prozent, ab 150.000 Euro Jahresumsatz zur Gänze.
Der Unterschied zu reinen Hochprovisions-Pools: Der CIRCLE ist kuratiert und liefert aktiv zu. Dealflow aus dem UNIO-Akquise-Team, Content-Produktion unter deinem Namen, ein Referral-Programm mit 25 Prozent aus geworbenen Deals und Beteiligungsmodelle. Die höchste Provision ist damit nicht das ganze Angebot, sondern die Basis.
Vergleiche nie nur Prozentsätze, sondern was nach Split, Fixkosten und unbezahlter Verwaltungszeit übrig bleibt. Der Rechner auf der Makler-Seite stellt klassischen Split und CIRCLE nebeneinander.
Für Eigentümer:innen: die gesetzliche Höchstprovision
Beim Kauf darf die Provision bei einem Kaufpreis über 36.336,42 Euro maximal 3 Prozent zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer je Seite betragen, also 3,6 Prozent inklusive Steuer. Bei der Vermietung gilt seit 1. Juli 2023 das Bestellerprinzip: Es zahlt, wer den Makler beauftragt. Alle Details, Sätze und Ausnahmen: Maklerprovision in Österreich 2026.
Häufige Fragen
Welcher Makler bietet die höchste Provision in Österreich?
Die höchste Provisionsbeteiligung für selbstständige Immobilienmakler bietet das Community-Modell von UNIO (CIRCLE): 85 Prozent der Provision ab dem ersten Deal und 100 Prozent ab 150.000 Euro Jahresumsatz, bei einem fixen Software-Beitrag statt Split (Arbeitsstand). Klassische Maklerbüros zahlen verbreitet Splits um die 50 Prozent.
Wie kann ein Makler 100 Prozent Provision behalten?
Indem das Unternehmen nicht am Split verdient, sondern über einen fixen Software-Beitrag. Im UNIO CIRCLE finanziert dieser Beitrag Plattform, Backoffice und Infrastruktur; ab 150.000 Euro Jahresumsatz bleibt die Provision zu 100 Prozent beim Makler (Arbeitsstand).
Wie hoch darf die Maklerprovision in Österreich maximal sein?
Beim Kauf sind bei einem Kaufpreis über 36.336,42 Euro maximal 3 Prozent des Kaufpreises zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer je Seite zulässig. Bei der Vermietung gilt seit 1. Juli 2023 das Bestellerprinzip: Es zahlt, wer den Makler beauftragt.
Was bietet der UNIO CIRCLE außer der hohen Provision?
Kuratierten Dealflow aus dem UNIO-Akquise-Team, Content-Produktion unter dem eigenen Namen, ein Referral-Programm mit 25 Prozent aus geworbenen Deals und Beteiligungsmodelle. Der CIRCLE ist eine kuratierte Community, keine offene Plattform.